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Ästhetik durch Zahnumformung
 

Komposit für die ästhetische Zahnumformung
 
Der zahnärztliche Werkstoff Komposit setzt sich aus einem dünnflüssigen Kunststoff und anorganischen Füllpartikeln zusammen. Die klebende Verbindung dieser Kunststoffe mit dem Zahn entsteht durch eine Mikroverzahnung, eine mechanische Haftung auf dem Zahnschmelz.
Bevor das Komposit auf den gesunden Zahn gebracht wird, muss der glatte Zahnschmelz mit einer Säure aufgerauht werden. Durch diese Behandlung vergrößert sich die Schmelzoberfläche. Nur mikroskopisch und in 1000facher Vergößerung lässt sich die dauerhafte Verzahnung des aufgerauhten Zahnschmelzes mit dem Komposit darstellen. Durch das Anrauhen erhält der Kunststoff auf der sonst glatten Zahnonberfläche eine hohe Haftung.

Adhaesivtechnik für schöne Zähne
 
Die "Adhaesivtechnik" - also das Aufbringen von Komposit auf den Zahn - ermöglicht
  • das Schließen von Zahnlücken (Diastema)
  • die Umgestaltung fehlerhafter Zahnformen (Zapfenzähne)
  • das Verschönern von verfärbten oder unregelmäßigen Zahnoberflächen

Auffällige Lücken zwischen den Zähnen beeinträchtigen den gesamten Gesichtsausdruck. Oftmals verursachen sie auch Sprechfehler (z.B. Lispeln).

 

Info
Alle Techniken der Zahnumformung eignen sich für jede fehlerhafte Zahnform, besonders für Jugendliche, da auf das Beschleifen der in diesem Alter noch sehr empfindlichen natürlichen Zahnsubstanz verzichtet werden kann.


 
Für seidenglatte Zahnoberflächen
 
Eine fehlerhafte Entwicklung des Zahnschmelzes (Schmelzhypoplasien) stört den ästhetischen Eindruck.

 

 

 

Die Rekonstruktion der Zahnoberfläche durch einen Komposit-Überzug erspart das für eine Überkronung notwendige Beschleifen des Frontzahnes.

 
Verblendschalen-Technik aus Kunststoff oder Keramik
 
(Weitere Informationen finden Sie im Kapitel "Veneers".)
Die seitlichen oberen Schneidezähne sind viel zu schmal. Sie können durch individuell gefertigte Schalen "verbreitert" werden.

Hauchdünne Schalen aus Kunststoff oder Keramik werden nach einer entsprechenden Vorbehandlung der Zähne mit Komposit befestigt.

Die Verblendschalen bedecken die gesamte sichtbare Fläche der Zähne.

 

Ein Beispiel aus unserer Praxis:
 

Oberes Foto: Zustand vor der Behandlung (eingefärbt). Die Zahne sind durch jahrelanges Knirschen stark abgeschliffen; deutliche Zahnlücken sind zu erkennen.
 
Unteres Foto: Zustand nach der Behandlung - das Ergebnis spricht für sich!
 

Info: Gesetzliche Bestimmungen

Behandlungsformen und -Methoden, die kosmetischen oder besser gesagt ästhetischen Zwecken dienen, gehören nicht zur vertragszahnärztlichen Versorgung. Diese Leistungen unterliegen der freien Vereinbarung zwischen Patient und Zahnarzt und müssen nach der amtlichen Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) als Privatleistung erbracht und berechnet werden.

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