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Amalgam-Alternativen |
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| Immer häufiger kommen Patienten mit dem Wunsch zu uns,
sie möchten Ihre Amalgam-Füllungen gegen
weiße Füllungen ausgetauscht haben. Wir möchten in diesem Zusammenhang
nicht auf die Amalgamproblematik eingehen (Veröffentlichungen dse
Bundesgesundheitsamtes können Sie gerne einsehen); Tatsache ist aber,
dass wir Kassenpatienten aufgrund der Kassenrichtlinien im Rahmen der
Füllungstherapie im Seitenzahnbereich ausschließlich mit Amalgam
versorgen dürfen und Kunststoff lediglich an Frontzähnen
verwenden können. Amalgam mag seinen Zweck (ausreichend, wirtschaftlich,
zweckmäßig) auch erfüllen. Häufig müssen Amalgamfüllungen jedoch
nach wenigen Jahren wieder ausgetauscht werden; dies ist jedoch nur wenige
Male möglich.
Das Problem ist nun, dass jede Füllung nur eine "Defektversorgung auf Zeit" ist und man einen Zahn zum Austausch der Füllung nach einigen Jahren wieder zusätzlich beschleifen muss. Aufgrund von Untersuchungen (Prof. Wirz, Schweiz) kann man eine Füllung unter günstigsten Voraussetzungen nur max. 5 mal erneuern (jedes Mal geht Zahnsubstanz verloren). Eine Amalgamfüllung, die bei einem 20jährigen Patienten zum ersten Mal gelegt wurde, müsste bei einer mittleren Lebenserwartung des Patienten von 80 Jahren mindestens 10 Jahre halten, um nach 5-maligem Austausch den Zahn bis ans Lebensende zu erhalten. Nach unseren Erfahrungen müssen aber Amalgamfüllungen weitaus häufiger ausgetauscht werden (selbst die Krankenkassen verlangen "nur" zwei Jahre Garantie). Es ist also nur verständlich, wenn wir Füllungsmaterialien suchen, die länger als 10 Jahre halten. Alternativen zu Amalgam im Zusammenhang mit der Füllungstherapie sind:
Die oben genannten Alternativen sind auch in kosmetischer Hinsicht weitaus besser geeignet, Ihnen Ihre Zähne ein Leben lang zu erhalten. Weitere Informationen zum Thema "Zahnfüllungen" finden Sie hier. |
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| Idealversorgung
Die eben genannten Füllungsalternativen zu Amalgam sollten im Idealfall die Erstversorgung eines kariös angegriffenen Backenzahnes darstellen, denn für den Austausch einer Amalgamfüllung gegen eine der oben genannten Alternativen muss zusätzlich zur Kariesentfernung u.U. auch im Sinne eines kosmetisch besseren Ergebnisses ein wenig zusätzliche Zahnsubstanz geopfert werden. Außerdem wäre es ideal, wenn ein Zahn - sobald mehr als ein Drittel seine Kaufläche durch Füllungsmaterial ersetzt werden muss - durch eine Teilkrone langfristig stabilisiert wird, insbesondere wenn - z.B. aus finanziellen Gründen - keine der neueren Klebetechniken (wie die Versorgung mit Komposit oder Vollkeramik, die bei uns prinzipiell angewendet werden) zur Anwendung kommen kann. Dass man im Einzelfall schon allein aus wirtschaftlichen Gründen häufig Zugeständnisse machen muss, ist uns selbstverständlich bewusst. Wir versuchen Ihnen aber hier nur anzudeuten, was unter einer Idealversorgung zu verstehen wäre. Der Einzelfall wird zeigen, auf welchen Kompromiss Sie sich letztendlich aufgrund Ihrer Terminplanung, Ihrer Belastbarkeit oder aus wirtschaftlichen Gründen mit uns verständigen. |
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